Jugendliche
Jugendliche möchten ihre Probleme oft alleine lösen, mit sich selbst ausmachen. In manchen Fällen kann die Familie oder das Gespräch mit Freundinnen und Freunden eine Unterstützung sein. Vielleicht gibt es aber auch Dinge, bei denen das Gefühl entsteht, mit niemandem darüber sprechen zu wollen, zu können oder zu dürfen. In solchen Fällen ist Psychotherapie hilfreich.
In verschiedenen Lebensbereichen kann es Probleme geben:
- Eltern oder Freunden und Freundinnen
- Beziehungen, Liebeskummer
- Sexualität
- Coming Out
- Schule/LehrerInnen
- Berufliche Entscheidungen
- Verlusterlebnisse (Trennung, Tod)
- Identität
- Migration
Manchmal können aber Probleme in einem Lebensreich größer werden und unter anderem zu diesen Symptomen führen:
- Grübeln, Schlaflosigkeit, unbestimmten Ängste und innere Unruhe, Gefühl der Gefühllosigkeit, Gefühl der Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, häufiges Weinen
- Stimmungsschwankungen, Wechsel zwischen tiefer Traurigkeit und Hochgefühl
- Ständiges Nachdenken über das Essen, Essanfälle, Kontrollverluste, absichtlich herbeigeführtes Erbrechen, permanente gedankliche Beschäftigung mit dem Körpergewicht, Hungern
- Angst öffentlich zu sprechen, Schwierigkeiten neue Kontakte zu knüpfen, Gefühl, nicht dazuzugehören, Angst nicht zu entsprechen, Angst unangenehm aufzufallen
- Unkontrollierbare Wut, Gewalt gegen andere, aggressives Verhalten
- Selbstschädigendes Verhalten, Ritzen, Alkohol- und Drogenmissbrauch
- Erschöpfung, körperliche Schwäche, Krankheitsgefühl, Konzentrationsstörungen
Bei gewissen Erfahrungen bedarf es auf jeden Fall einer professionellen Begleitung. Dazu gehören Missbrauch, Gewalt und Trauma.
Die Grundlage jeder Psychotherapie ist eine vertrauensvolle Beziehung, Verschwiegenheit ist ein wesentlicher Bestandteil.
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